Shodo, der Weg des Schreibens, wie die japanische Kalligrafie
richtig benannt wird, ist Konzentration auf die Atmung, Haltung und die Pinselbewegung. Es
geht über die Schönschrift hinaus: Natürlich und unbewusst werden
dem Pinsel feinste, unwillkürliche Impulse vermittelt. Über die
Tusche auf dem Papier drückt sich die Persönlichkeit des
Schreibenden aus – nicht einfach nur das Ego, sondern ein offener
Geist, beweglich wie Wasser. Wie der Zenmeister Taisen Deshimaru sagte: Unbewusst, natürlich, automatisch...
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